Menü-Event Reihe DNA "Regionalität pur" vom 01. November 2025
DNA - Das Natürliche Aroma: "Regionalität pur" – Ein Rückblick auf den Abend im KochKontor
Am 1. November wurde es im KochKontor ehrlich, aromatisch und richtig gemütlich. Im Rahmen unserer DNA Eventreihe drehte sich alles um das Thema „Vegetarische Regionalität – Das Natürliche Aroma“. Gemeinsam mit Koch Philipp Wolter und der Käse-Expertin Josefine Fuchs (Käsefüchsin) haben wir gezeigt, was unsere Region im Herbst wirklich zu bieten hat – ganz ohne Schnickschnack, dafür mit umso mehr Geschmack.
Der Auftakt: Erntefrisch und handgemacht
Schon beim Apero war die Richtung klar: Puristischer Genuss. Ein hausgemachter Kombucha „Herbstgarten“ mit Aprikose, Langpfeffer und Rosmarin begleitete Wilden Brokkoli mit Bergkäse und eine frische Focaccia. Es war der perfekte Start in einen Abend, der das Produkt in den Mittelpunkt stellte.
Das Menü: Tief verwurzelt im Geschmack
Philipp servierte eine Küche, die durch ihre Klarheit und Raffinesse bestach. Jeder Gang war eine Hommage an die Vielfalt, die direkt vor unserer Haustür wächst:
Rote Bete & Sanddorn: Ein wunderbar erdiger Einstieg, der durch die fruchtige Säure des Sanddorns und eine feine Rauchnote erst so richtig lebendig wurde.
Kartoffel-Vielfalt: Die Sorten „Blaue Anneliese“ und „Rote Emmalie“ brachten Farbe und eine tolle cremige Textur auf den Teller, perfekt ergänzt durch das Umami der Champignons und die Würze des Remeker Olde.
Zwiebel & Sellerie: Dass aus einfachen Lagergemüsen ein kraftvolles Gericht entstehen kann, bewies dieser Gang. Die feine Säure des Limousin-Apfelessigs sorgte für die nötige Frische.
Pflaume trifft Blauschimmel: Josefine Fuchs’ Expertise kam beim Zwischengang besonders zur Geltung. Die Pflaumentarte in Kombination mit Blauer Kornblume und Stichelton war eine handwerklich starke Brücke zwischen süß und herzhaft.
Ein herbstlicher Abschluss
Den Schlusspunkt setzte eine Kombination aus Hokkaido und Quitte. Ein warmes Finale mit herbstlichen Gewürzen, das genau die Tiefe und den Schmelz hatte, den man sich an einem Novemberabend wünscht.
„Es ging nicht um komplizierte Techniken, sondern darum, das ehrliche Aroma der Region spürbar zu machen.“
Es war ein Abend voller guter Gespräche, handverlesener Weine (wie dem 2026er Ruppertsberger Riesling von Christmann) und der Erkenntnis, dass das Beste oft ganz nah liegt. Ein großes Danke an alle, die dabei waren!