Vegetarisch um die Welt: Ottolenghi, Anna Jones und Meera Sodha

Vegetarisch um die Welt: Ottolenghi, Anna Jones und Meera Sodha

Es gab eine Zeit, da hieß vegetarisch kochen: Gemüse als Nebendarsteller, Hülsenfrüchte als Fleischersatz. Die Bücher in diesem Überblick haben das geändert – Gemüse als Hauptrolle, mit Aromen aus aller Welt. Drei Autor:innen, drei Perspektiven, ein gemeinsamer Nenner: Es fehlt nichts auf dem Teller.

Der Auslöser: Ottolenghis Plenty

Genussvoll vegetarisch ist die deutsche Ausgabe von »Plenty« – dem Buch, das Yotam Ottolenghi 2010 zum Superstar der vegetarischen Küche gemacht hat und seitdem die Erwartung daran, was vegetarisches Kochen sein kann, dauerhaft verändert hat. 125 Rezepte, geordnet nach Gemüsesorte – von karamellisiertem Fenchel mit Ziegenjogurt über Zitronen-Auberginen-Risotto bis zu Feigen mit Basilikum und Granatapfelsirup. Orientalisch-mediterrane Einflüsse, intensive Aromen, keine Kompromisse: ein Buch, das Fleischesser überzeugt und Vegetarier begeistert.

Der moderne Alltag: Anna Jones

Als Teil von Jamie Olivers Küchenteam gelernt, dann in die eigene Richtung gegangen: A Modern Way to Eat zeigt Anna Jones' Version vegetarischer Küche – leichter, pflanzlicher, mit mehr Fokus auf echten Zutaten als auf Ersatzprodukten. Über 200 Rezepte für jeden Tag, von Blaubeer-Amaranth-Porridge zum Frühstück über Rote-Bete-Curry mit Hüttenkäse zum Lunch bis zu Safran-Ratatouille zum Abendessen, dazu zahlreiche vegane und glutenfreie Varianten. In dieselbe Richtung geht Greenfeast: Frühling/Sommer von Nigel Slater: über 110 vegetarische Rezepte, die meisten in 30 Minuten fertig – für alle, die weniger Fleisch essen wollen, ohne groß darüber nachzudenken.

Die globale Perspektive: Meera Sodha

Niemand verbindet vegetarisches Kochen so selbstverständlich mit der ganzen Welt wie Meera Sodha. In Asien vegetarisch – 120 Rezepte von Mumbai bis Peking versammelt sie vegane und vegetarische Rezepte aus ganz Asien: bodenständig genug für den Alltag, aromatisch genug, um zu begeistern – Kimchi-Pancakes, Soba-Nudeln mit Pistazienöl, Massaman-Süßkartoffel-Curry. Ihre Bücher Original indisch (130 mündlich überlieferte Familienrezepte) und Happy (ihr persönlichstes Buch, mit indischen, asiatischen und levantinischen Aromen) ergänzen das Bild – Yotam Ottolenghi nennt »Happy« »verlockend, einladend und köstlich«.

Welches Buch passt zu dir?

Drei Stimmen, ein gemeinsames Versprechen: Gemüse braucht keine Entschuldigung. Alle Titel findest du bei uns im KochKontor – einige sind gerade sehr gefragt, ein Blick auf die Verfügbarkeit auf der Produktseite lohnt sich.

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